Freitag, 21. Mai 2010

iPad 3G im Test



Ab 28. Mai ist es soweit: Dann ist das iPad in Deutschland erhältlich. In den USA ist der handliche Tablet-PC bereist ein Verkaufshit. Laut Hersteller Apple gibt es schon über eine Million iPad-Besitzer, die mit dem Gerät im Internet surfen, E-Mails schreiben, Filme schauen und Musik hören.

In Deutschland wird es das iPad ab Verkaufsstart gleich in zwei Versionen geben: als günstigere Variante nur mit WLAN (ab rund 500 Euro) oder als 3G-Modell mit WLAN, UMTS und GPS (ab rund 600 Euro). Zum US-Verkaufsstart Anfang April hatte COMPUTERBILD bereits die günstigere WLAN-Variante getestet (Note: 2,78), jetzt nahmen die Experten auch das neue iPad 3G im Labor genau unter die Lupe (Heft 12/2010, ab Samstag im Handel). Insgesamt schaffte das iPad 3G im COMPUTERBILD-Test die Note "gut" (2,41).

Mit seiner Akkulaufzeit schlägt das iPad 3G jedes Notebook: In Bereitschaft hält es mehrere Wochen durch, beim Musikhören mit abgeschaltetem Bildschirm 36 Stunden. Zwar reduziert eine dauerhafte UMTS-Verbindung die Akku-Laufzeit, aber selbst beim Dauersurfen per UMTS macht der Akku erst nach sieben Stunden schlapp, bei Internet per WLAN hält er sogar noch eine Stunde länger durch.

Einen guten Eindruck hinterlässt auch die UMTS-Übertragungsgeschwindigkeit von 6850 kbps (Kilobits pro Sekunde), das WLAN-Tempo durch eine Wand ist mit 17,52 Mbps (Megabits pro Sekunde) allerdings vergleichsweise langsam. Zum Vergleich: Kleine Netbooks schaffen bei dieser Disziplin im Durchschnitt rund 25 Mbps, Notebook sogar oft mehr als 30 Mbps.

Die Qualität des Bildschirms ist detail- und kontrastreich, die Ortsbestimmung durch das GPS-Modul und Mobilfunksender in der Nähe klappte selbst in Gebäuden erstaunlich schnell und die E-Mail-/Internet-Funktionen sind gut an den größeren Bildschirm angepasst. Allerdings fehlt auch bei dem 3G-Modell ein Speicherkarteneinschub, um Fotos direkt auf das Gerät zu laden - das geht nur mit Zubehör oder - umständlicher - über die Apple-Software iTunes. Ohne die geht beim iPad sowieso fast nichts.

Im Gegensatz zum iPhone gibt es beim iPad in Sachen Mobilfunk keine SIM- oder Netz-Sperre. Deshalb lässt sich das Gerät mit Datentarifen beliebiger Anbieter nutzen. Bei der Bestellung im Apple-Shop selbst stehen nur Tarife von Telekom, Vodafone oder O2 zur Auswahl. Für die meisten Normalnutzer lohnt sich hier der Blue M-Tarif von O2, der für 15 Euro monatlich 1 Gigabyte Datenvolumen bietet.

Die Tarife von Vodafone und Telekom sind vergleichsweise teuer, beispielsweise kostet der Telekom-Tarif "T-Mobile Xtra Web'n'Walk Flat Special" für drei Gigabyte Datenverkehr satte 34,95 Euro pro Monat. Die Anbieter liefern für das iPad eine neuartige Micro-SIM-Karte, normale Handykarten passen nicht.
Alternativ kann man aber auch getrennt vom iPad-Kauf einen passenden Tarif buchen und die SIM-Karte selbst ins iPad einlegen. Den günstigsten Tarif für Gelegenheitsnutzer bietet ab Juni Fonic: ohne Grundgebühr fallen pro genutzten Tag 2,50 Euro an. Dank eingebauter Kostenbremse kostet Surfen auch bei mehr als zehn Tagen pro Monat maximal 25 Euro.

Der iPad-Boom hat auch andere Hersteller unter Druck gesetzt, vergleichbare Geräte zu liefern. Die meisten Informationen gibt es von vier Geräten: Joojoo Pad, WeTab, Archos 9 und Lenovo U1.

COMPUTERBILD gibt einen Überblick. Videos, Ratgeber und die besten Tipps zum Apple iPad im großen Special unter http://www.computerbild.de/cb-Special-Apple-iPad-5190575.html

Freitag, 12. März 2010

Große Preisunterschiede beim Ticketkauf im Internet

Ob Theaterkarten oder Tickets für Konzerte und Sportevents - jeder vierte Bundesbürger hat bereits Eintrittskarten im Internet gekauft. Mittlerweile tummeln sich viele unterschiedliche Ticketanbieter im Netz. Doch aufgepasst: Ein großes Angebot und faire Preise sind nicht garantiert. Die Preisunterschiede sind teils riesig, ein Vergleich vor dem Kauf ist ratsam. Das berichtet die Zeitschrift COMPUTERBILD in ihrer aktuellen Ausgabe (Heft 7/2010, ab Samstag im Handel erhältlich). Die Redaktion hat die Preise in sieben Online-Ticketverkaufsstellen überprüft sowie die Bestellvorgänge und den Kundenservice mit Testkäufen unter die Lupe genommen.

    Es gibt zwei hauptsächliche Quellen für Eintrittskarten jeglicher Art: Ticketshops und Ticketbörsen. Die Shops übernehmen wie örtliche Ticketläden den Vorverkauf für die Veranstalter. Dabei lässt sich meist wenig sparen, denn die Kartenpreise sind oft vom Veranstalter vorgegeben. Spielraum haben die Anbieter meist nur bei den Vorverkaufs- und Bearbeitungsgebühren. Gesamt-Testsieger Eventim bot Karten immerhin knapp 12 Prozent billiger an als alle getesteten Shops und Börsen im Durchschnitt.

    In Ticketbörsen handeln dagegen Privatpersonen untereinander. Die Verkäufer legen die Preise selbst fest, die Börsen sind nur Vermittler. Nur in Ausnahmefällen gibt's hier Schnäppchen - wenn nämlich die Verkäufer den Preis senken, aus Angst, auf den Karten sitzen zu bleiben. In der Regel aber sind die Börsen deutlich teurer als die Ticketshops. So kostete beispielsweise die günstigste Karte für den Musical-Klassiker Starlight-Express in einem Shop 47,90 Euro, in einer Börse aber zur selben Zeit 128,45 Euro. Ein Grund für die hohen Preise sind die Vermittlungsgebühren. Denn die Ticketbörse kassiert bei jedem Geschäft eine Provision von mehr als 17 Prozent. Ärgerlich: Dies erfährt der Käufer zudem erst während des Bestellprozesses. Die beiden Ticketbörsen Seatwave und Viagogo offenbarten außerdem gravierende Mängel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). In der Summe führten diese Schwächen in beiden Fällen zur Abwertung der Gesamtnote auf "mangelhaft".

    Im COMPUTERBILD-Test hatte der Ticketshop Eventim (Note: gut) dank günstiger Preise, niedriger Versandkosten, guter AGBs und eines umfangreichen Angebots die Nase vorn. Von 60 ausgewählten Veranstaltungen aus dem Test-Warenkorb waren 47 buchbar. Dagegen hatte Ticketonline (Note: ausreichend) lediglich Karten für sechs von 60 Veranstaltungen im Angebot. Hekticket hatte zwar die günstigsten Preise, bei der Anmeldung wurden aber die persönlichen Daten der Nutzer unverschlüsselt übertragen. Das führte zu einer Abwertung der Gesamtnote auf "mangelhaft".

    Den Kundenservice der Ticketshops hat COMPUTERBILD zusammen mit dem Deutschen Institut für Service-Qualität getestet. Auch in diesem wichtigen Testpunkt patzten einige Anbieter. Eventim hatte zwar den besten Internetauftritt und einen guten Telefonservice - E-Mail-Anfragen blieben aber meistens unbeantwortet. Und bei telefonischen Anfragen an Getgo (Note: befriedigend), Hekticket und Seatwave landeten die Tester häufig in endlosen Warteschleifen.

    Mehr Tests unter www.computerbild.de/tests

Dienstag, 19. Januar 2010

Tagesgeld- und Festzinsangebote im Vergleich

Maximal 3,5 Prozent Zinsen für Festgeld mit einer Laufzeit von 3 Jahren – viel mehr als bei diesem Angebot der Santander Consumer Bank dürfen Anleger für eine sichere Anlage zurzeit nicht erwarten. Längere Laufzeiten bringen kaum höhere Zinsen. Wer auf Flexibilität Wert legt, muss sich mit noch weniger zufrieden geben: Für Geldanlagen, die Anleger während der Laufzeit kündigen können, bietet die NF Bank selbst für fünf Jahre nur eine Rendite von 2,72 Prozent pro Jahr. Dies ist das Ergebnis eines Tests von Tagesgeld- und Festzinsangeboten von 78 Banken, der in der Februar-Ausgabe von Finanztest veröffentlicht ist.

Trotz der flachen Zinslandschaft gibt es eine gute Nachricht: Aufgrund der derzeit niedrigen Inflationsrate haben Anleger von ihrer Geldanlage heute statistisch gesehen genauso viel wie vor zwei Jahren, als die Tagesgeldzinsen von Spitzenanbietern über 4 Prozent lagen.

Die Tester haben bei ihrem Vergleich aber auch viele Angebote gefunden, deren Zins gerade einmal die aktuelle Inflationsrate ausgleicht. Mit dem „Plus Sparen fest“ der Hypovereinsbank machen Anleger sogar Minus: Hier erhält der Sparer für eine feste Laufzeit von einem Jahr nur 0,4 Prozent Zinsen.

Die Tester raten, mit einem gut verzinsten Tagesgeldkonto, z.B. bei der Bank of Scotland, die 2,3 Prozent Zinsen pro Jahr bietet, flexibel zu bleiben und dann schnell zu reagieren, wenn die Zinsen steigen sollten. Wer Zinssicherheit möchte, sollte sich mit seinen Sparanlagen nicht länger als drei Jahre binden.

Der ausführliche Test der Zinsen von Tagesgeld und Festgeld findet sich in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und unter www.test.de/zinsen.

Montag, 31. August 2009

COMPUTERBILD: Daten-Löschprogramme im Test

Daten löschen - für die meisten PC-Benutzer ist das ein Mausklick oder Tastendruck. In Sekundenschnelle liegen die Daten im virtuellen Papierkorb. Wird dieser dann vom Nutzer geleert, ist alles weg - für immer, meinen die meisten. Ein gefährlicher Trugschluss! Denn mit einigen Tricks und Kniffen lassen sich so einfach gelöschte Daten wieder herstellen. Und das ist besonders brisant, wenn die Festplatte oder der Computer verkauft wird und ein Fremder so private Dokumente, E-Mails, Passwörter, Bilder und vieles mehr einsehen kann. Damit gelöschte Daten tatsächlich für immer weg sind, reicht die Löschfunktion über PC-Bordmittel nicht aus. Das versprechen aber Spezialprogramme. COMPUTERBILD hat in der aktuellen Ausgabe sieben von ihnen getestet (Heft 19/2009, ab Montag im Handel).

Daten sind nur dann wirklich sicher gelöscht, wenn sie mit anderen Daten überschrieben werden. Das gilt für Festplatten wie auch für USB-Speicherstifte und Speicherkarten. Genau das machen Löschprogramme: Sie überschreiben die zu löschenden Daten so oft mit Zahlenfolgen aus Nullen und Einsen, dass diese nicht mehr lesbar sind. Dieses Prinzip variiert je nach Software und unterscheidet sich nur in der Zahl der Überschreibvorgänge und der Datenmuster. Die getesteten Kandidaten bieten meist mehr als ein Verfahren an. COMPUTERBILD empfiehlt das dreifache Überschreiben nach dem US-Standard DoD - ein Kompromiss zwischen Sicherheit und Löschdauer. Damit dauert das Löschen einer 140 Gigabyte Festplatte rund eine Stunde, beim Peter-Gutmann-Verfahren (35-faches Überschreiben) über 13 Stunden.

Ergebnis des COMPUTERBILD-Tests: Fast alle Testkandidaten löschen Daten absolut zuverlässig. Nur auf Ascomp Secure Eraser ist kein Verlass, weil das Programm Datenreste übrig lässt - Note "mangelhaft". Verschiedene und sichere Löschfunktionen, eine einfache Bedienung und verständliche Erläuterungen bietet der unumstrittene Testsieger O&O Safe Erase 4.0 (29,90 EUR). Einziger Nachteil ist die etwas geringe Löschgeschwindigkeit. Der zweitplatzierte HD-Shredder (19,90 EUR) entfernt Daten doppelt so schnell, löscht aber keine einzelnen Dateien und Ordner, sondern nur komplette Datenträger. Die meisten Programme kommen mit allen Speichermedien zurecht. Drei der getesteten Programme - Active Killdisk, Drive Scrubber, DBAN - gibt es nur in englischer Sprache.

Mehr Tests von COMPUTERBILD unter www.computerbild.de/tests

COMPUTERBILD testete: Mehrheit der Funk-Tastaturen und -Mäuse nur "befriedigend"

Mäuse und Tastaturen ohne Kabel sind komfortabel - lässt sich doch damit der PC ohne lästigen Strippensalat bedienen. Bereits ab 20 Euro gibt es so genannte Desktop-Sets, eine Kombination aus Funk-Tastatur und -Maus. COMPUTERBILD hat zwölf Kombinationen unter 50 Euro auf ihre Alltagstauglichkeit getestet (Ausgabe 19/2009, ab Montag im Handel).

Tastatureingaben, Mausbewegungen und -klicks werden per Funk an den PC übermittelt. Möglich machen dies kleine Sender in Maus und Tastatur sowie ein Empfänger, der an eine USB-Buchse am PC angeschlossen wird. Strom liefern Batterien oder Akkus.

Von den zwölf von COMPUTERBILD getesteten Desktop-Sets erhielt nur eines, das Wireless Desktop MK300 von Logitech für 44,99 EUR, die Note "gut". Acht Kombinationen schnitten mit "befriedigend" ab, drei konnten nur als "ausreichend" eingestuft werden. Das Schreib- und Griffgefühl ist bei allen Geräten ordentlich. Aber schon bei der Tastaturbeschriftung zeigten sich Qualitätsunterschiede: Bei einigen wurde sie nach intensiver Nutzung unleserlich. Beim Falltest aus Schreibtischhöhe erlitt nur General Keys WDS-312 einen Totalschaden. Schlechtere Noten gab es dagegen bei dem typischen Problem für Tastaturen: Flüssigkeit aus umgekippten Tassen oder Gläsern. Nur die Geräte von Cherry, Labtec, Logitech und Microsoft bestanden diesen Testpunkt. Sie ließen sich auch nach dem Flüssigkeitstest noch ohne größere Einschränkung benutzen. Bei der Abhörsicherheit schaut es ebenfalls nicht gut aus. Bei fast der Hälfte der Kandidaten ließen sich mit einfachsten Mitteln alle Eingaben, beispielsweise Benutzernamen und Kennwörter, von Unbefugten abfangen.

Die Batterie- oder Akkulaufzeiten sind je nach Modell sehr unterschiedlich. Bei den Tastaturen waren es zwischen 41 und 890 Stunden. Mäuse hielten kürzer durch: 27 bis 178 Stunden. Easy Touch, Gembird und General Keys liefern für die Mäuse praktischerweise eine Ladestation und Akkus mit.

Mehr Tests von COMPUTERBILD unter www.computerbild.de/tests

Montag, 11. Mai 2009

Cellulite-Produkte: Alle „mangelhaft“

Bei einem Test von 10 Produkten gegen Cellulite, davon 8 Kosmetika und 2 Geräte, schnitten alle mit „mangelhaft“ ab, weil keines gegen die ungeliebten Hubbelchen und Dellen an den Oberschenkeln wirkte. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der Mai-Ausgabe ihrer Zeitschrift test, für die 300 Frauen vier Wochen lang die 10 Produkte erprobten.

Weder das Christian Dior Plasticity Gel, mit für 24,50 Euro pro 100 Milliliter das teuerste im Test, noch die Produkte von frei, L'Oréal, Garnier oder Nivea bewirkten nach vier Wochen eine sichtbare Verbesserung. Auch die vergleichsweise günstigen Cremes von dm oder Florena (1,98 bzw. 2,98 Euro pro 100 Milliliter) verbesserten die Cellulite nicht. Das gleiche gilt für ein Reizstromgerät bzw. einen Massageroller mit Vibrationsfunktion.

Verheißungen wie „Good-bye Cellulite“, „Eine deutliche Verbesserung von Orangenhaut nach vier Wochen“ oder „sichtbare Ergebnisse nach 8 Tagen“, erfüllten sich nicht; die Prüfer hätten nicht einmal eine Milderung, Reduktion oder Besserung der Orangenhaut feststellen können. „Stecken Sie das Geld, das die getesteten Anti-Cellulite-Produkte kosten, lieber in ein Sport- und Bewegungsprogramm sowie eine fettarme, gesunde Ernährung. So lässt sich Cellulite eher beeinflussen“ raten die Tester. Die geprüften Produkte führten zwar zu einer etwas geschmeidigeren, gepflegteren Haut, doch das lasse sich auch mit jeder guten Körperlotion erreichen.

Der ausführliche Test findet sich in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet unter www.test.de.

Preiswert übernachten

Pünktlich zur Reisesaison hat die Stiftung Warentest günstige Übernachtungsmöglichkeiten unter die Lupe genommen – sechs Budget-Hotel- und zwei Hostel-Ketten, sowie exemplarisch je drei Jugendherbergen und CVJM-Gästehäuser. Erfreuliches Ergebnis der in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test veröffentlichten Untersuchung: Jeder zweite Anbieter erzielte ein „gutes“ Qualitätsurteil. Einzig die Billig-Hotelkette Formule 1 kam nur auf ein „Ausreichend“.

Insgesamt vorne lagen die Hotels von Ibis, von Express by Holiday Inn und Motel One. In den Häusern aller drei Ketten kann man ab 49 Euro übernachten. Fast ebenso gut und mit Preisen ab 31 Euro fürs Einzelzimmer mitunter noch günstiger waren die Meininger Hostels.

Sowohl preislich als auch vom Komfort weniger einheitlich als die Hotel- und Hostelketten war das Angebot der Jugendherbergen und der Gästehäuser des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM). Während die neue Herberge in Köln-Deutz und das Düsseldorfer CVJM-Haus „guten“ Hotelkomfort boten, schnitten die vier anderen getesteten Unterkünfte „befriedigend“ ab.

Die meist am Stadtrand gelegenen Hotels der Kette Formule 1 waren mit Übernachtungen ab 27 Euro zwar besonders billig, boten dafür aber auch nur ungemütliche Zimmer, enge Toiletten und Duschen auf dem Gang, sowie ein karges Frühstücksangebot. Wie bei den meisten preiswerten Übernachtungen wird das Frühstück auch hier extra berechnet.

Die Testergebnisse im Detail finden sich in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test, sowie im Internet unter www.test.de.

Teure Kaffees schmecken nicht besser als preisgünstige

Wer von noblen Namen wie „Der Himmlische“ oder „Gourmet Kaffee“ einen herausragenden Kaffeegenuss erwartet, liegt falsch. Bei einem Test von 31 gemahlenen Röstkaffees unterschieden sich 21 im Aroma nicht signifikant. Darunter waren Kaffeemarken für 2,49 Euro von Aldi oder Lidl ebenso wie Kaffee für 5,20 Euro von Dallmayr oder 4,30 Euro von Darboven (jeweils für 500 Gramm). Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der Mai-Ausgabe ihrer Zeitschrift test.

Die Tester fanden aber auch Kaffees, die nach feuchter Pappe schmeckten oder sogar modrig-muffig, darunter auch je ein Röstkaffee von Tchibo und Eduscho. Vier Kaffees fielen negativ auf, weil sie zu hohe Werte des Schadstoffes Acrylamid aufwiesen.

Wer beim Kaffeetrinken auch an die Kaffeebauern und die Umwelt denkt, sollte Transfair- oder Biokaffee kaufen. Beim Vor-Ort-Test der sozialen und ökologischen Unternehmensverantwortung der 19 Anbieter der Röstkaffees zeigte sich, dass sich viele klassische Anbieter hierfür kaum engagieren. Trotz Werbeaussagen wie: „Aus den besten Anbaugebieten der Welt“ wissen sie häufig nicht einmal, woher ihr Kaffee überhaupt kommt. Bio- oder Transfair-Kaffees von Aldi (Süd), Darboven, Gepa und Lebensbaum überzeugten hingegen sowohl in der Produktqualität als auch beim Engagement für Soziales und Umwelt. Sie sind mit Preisen von 4 bis 5,70 Euro pro 500 Gramm aber auch teurer als konventionelle Kaffees. Der engagierteste Anbieter eines konventionellen Kaffees war Aldi (Nord) mit Markus Gold (2,49 Euro).

Die ausführlichen Ergebnisse findet sich in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet unter www.test.de.

Donnerstag, 26. Februar 2009

Handcremes gegen Altersflecken Alle „mangelhaft“

Handcremes, die versprechen, bestehende Pigment- oder Altersflecken zu mildern, bewirken keine Veränderung. Auch nach drei Monaten erfüllten sich die ausgelobten Versprechungen nach Aufhellung der ungeliebten Male nicht, schreibt die Zeitschrift test in ihrer März-Ausgabe. Alle sieben Cremes im Test bekamen deshalb das Qualitätsurteil „Mangelhaft“.

Zwar beschieden die Tester den Cremes überwiegend „gute“ Pflegeeigenschaften. Doch die Cremes werden wegen des versprochenen Effekts gekauft und der zeigte sich nicht einmal im Ansatz. Dabei sind die Handcremes in der Regel nicht preiswert: Zwar kosten zwei nur rund 3 Euro pro 100 Milliliter, für die meisten Cremes im Test zahlt man aber mehr als 20 Euro für diese Menge und die Creme von Lancôme kostete sogar stolze 60 Euro.

„Die können Sie sich sparen“, schreibt test und rät, statt einer Handcremes gegen Pigmentflecken lieber eine „normale“ Handcreme zu kaufen, die oft auch viel preiswerter ist. Und gegen Pigmentflecken helfe am besten, sie gar nicht erst entstehen zu lassen, indem man von Jugend an für einen effektiven Sonnenschutz sorge.

Der ausführliche Test findet sich in der März-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet unter www.test.de.

Frischkäse Von 25 Produkten sind 20 „gut“, einer sogar „sehr gut“

Weißer Käse, weiße Weste: Keine Keime, keine Schadstoffe, nur wenige sensorische Fehler. So lautet das insgesamt positive Fazit des Frischkäse-Tests. Für die März-Ausgabe der Zeitschrift test prüfte die Stiftung Warentest 25 Frischkäse und Frischkäsezubereitungen der Geschmacksrichtung „natur“: 20 Produkte ergatterten das Testqualitätsurteil „gut“, Almette sogar ein „sehr gut“.

Dieser Doppelrahm-Frischkäse schmeckt feinsäuerlich, sehr deutlich sahnig und hat eine lockere Konsistenz. Allgemein schätzen Liebhaber von Doppelrahmfrischkäse seine Vollmundigkeit. Die verdankt er einem üppigen Maß an Milchfett – etwa 25 Prozent.

Am meisten Anlass zum Mäkeln gaben noch die fettreduzierten Produkte bei der sensorischen Prüfung. Exquisa fitline zum Beispiel ist im Mund mehlig, der Be Light von Aldi (Süd) schmeckt leicht käsig. Typisch fettreduzierte Frischkäse indes schmecken milchsäuerlich, an Magerquark erinnert. Weil bei manchen von ihnen das Milchfett auf bis zu 0,2 Prozent reduziert ist, haben sie vergleichsweise wenig Kalorien: 100 Gramm Frischkäse der Magerstufe enthält nur 66 Kilokalorien, der Doppelrahmstufe 262.

Doch egal, ob Doppelrahm- oder Magerstufe – der wasserreiche Frischkäse verdirbt schnell, sobald die Packung geöffnet wird. Geschlossen hält er sich oft bis zu drei Monate. Bei zu kühlenden Produkten aber darf der Kühlhinweis nicht fehlen. Sonst besteht die Gefahr, dass sie mit ungekühltem Frischkäse verwechselt werden. Ungekühlter Frischkäse wie der Be Light von Aldi (Süd) enthält Konservierungsstoffe und ist zwei Monate lang bei Raumtemperatur haltbar. Im Test ist er aber sensorisch nur „ausreichend“.

Der ausführliche Test findet sich in der März-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet unter www.test.de.

Billige Flüge: Schlechter Service zu niedrigen Preisen

Versteckte Kosten, mangelnder Flugkomfort und mühsames Stornieren. Wer billig fliegen will, der darf keine hohen Ansprüche stellen. Die Stiftung Warentest hat zehn Fluggesellschaften mit Billigangeboten getestet und festgestellt: Günstiges Fliegen ist nach wie vor möglich, einige Anbieter tricksen jedoch immer noch bei der Preisangabe.

Die seit November gültige EU-Verordnung, die strikte Preistransparenz von den Airlines fordert, wird oft missachtet. Zusatzangebote, wie bevorzugtes Einsteigen oder Versicherungen waren weiterhin voreingestellt. So lockt ein günstiger Preis, der nach dem Buchen oft in die Höhe schnellt. Ryanair, Easyjet, Germanwings und Condor erhielten im Prüfpunkt Preistransparenz ein „Mangelhaft“.

Wer seinen Flug nicht antreten kann, hat kaum Möglichkeiten, sein Geld zurückzuerhalten. Durch hohe Gebühren ist Umbuchen meist kaum lohnenswert, Informationen zum Stornieren von Flügen sucht man auf vielen Webseiten vergeblich. Dabei sind die Airlines verpflichtet, Steuern und Gebühren eines nicht angetretenen Fluges zurückzuerstatten.

Dennoch gilt: Wer früh genug bucht und keinen besonderen Wert auf Service legt, der kommt preiswert ans Ziel, dies meist auch pünktlich. Neunzig Prozent der Flüge landeten im geprüften Zeitraum von zwei Monaten planmäßig.

Der ausführliche Test findet sich in der März-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet unter www.test.de.

Samstag, 21. Februar 2009

Basistarif privater Krankenversicherungen Nur für wenige sinnvoll

Seit dem 1. Januar ist die Krankenversicherung in Deutschland Pflicht. Wer nicht unter den Schutz der gesetzlichen Krankenversicherung fällt und auch sonst über keine ausreichende Versicherung verfügt, muss sich privat versichern. Die Zeitschrift Finanztest hat genau hingeschaut und festgestellt: Der Basistarif privater Krankenversicherer hilft bei einem monatlichen Beitrag von 570 Euro nur wenigen.

Der Basistarif bietet die gleichen Leistungen wie die gesetzliche Krankenversicherung. Abgerechnet wird hier nicht mit der Versichertenkarte, sondern per Rechnung, die der Patient nach der Behandlung erhält. Anschließend rechnet er mit dem Versicherer ab. Praxisgebühren und etwaige Zuzahlungen werden dann von der Erstattung abgezogen.

Schwer- oder chronisch Kranke haben keine Leistungsausschlüsse oder Ablehnungen zu befürchten. Der Basistarif darf nicht verweigert werden, auch auf Risikozuschläge müssen die Versicherer verzichten.

Wer freiwillig gesetzlich versichert ist, dem ist von einem Wechsel in den Basistarif der privaten Krankenversicherungen dennoch abzuraten. Die Leistungen des Basistarifs sind nicht umfangreicher. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung sind jedoch Ehepartner und Kinder ohne eigenes Einkommen mitversichert. Menschen, die gesund und nicht all zu alt sind, sich nun seit Januar 2009 aber privat versichern müssen, sollten erst prüfen, ob ein privater Vollversicherungstarif in Frage kommt. Das bringt mehr Leistung und kann günstiger sein als der Basistarif.

Ausführliche Informationen finden sich in der März-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und im Internet unter www.test.de.

Tagesgeld Praxistest bestanden

Das Geld auf Online-Tagesgeldkonten ist schnell verfügbar und sicher vor Verlusten. Die Kontoführung ist unkompliziert und das Produkt ist einfach zu verstehen. Ein Praxistest der Stiftung Warentest hat diesen guten Ruf der Tagesgeldkonten bestätigt. Untersucht wurden 19 zinsstarke Tagesgeldkonten, die von der Stiftung Warentest im letzten Jahr aufgrund ihrer guten Konditionen empfohlen wurden. 15 Kreditinstitute erreichten das Qualitätsurteil „gut“.

Häufig sind die besten Zinsen bei Direktbanken zu finden. Diese verfügen über kein eigenes Filialnetz, sind also nur per Internet und Telefon erreichbar. Am besten abgeschnitten hat die comdirect bank. Sie bot zum Stichtag 2,5 Prozent Zinsen, für Neukunden 3,5 Prozent, dazu einwandfreien Kundenservice.

Allerdings brauchen sie bei der Kontoeröffnung Geduld. Während die schnellsten Banken ihren Kunden vollen Zugriff aufs Konto innerhalb von vier Tagen ermöglichten, ließen knapp die Hälfte aller Banken die Tester länger als neun Tage warten. Bei der Denizbank nahm die Kontoeröffnung sogar mehr als drei Wochen in Anspruch.

Betrügern sollte es schwer fallen, an Geld von Tagesgeldkonten zu gelangen. Bei den meisten Banken sind Überweisungen nur auf ein Referenzkonto möglich, das vorher vom Kunden festgelegt wird. Ungewöhnlich ist die Kontoführung bei der Advanzia Bank. Ein- und Auszahlungen werden mit Hilfe eines Formulars per E-Mail in Auftrag gegeben. Betrüger benötigen also nur ein Passwort um Überweisungen tätigen zu können. Zum Glück ist auch hier die Überweisung nur auf ein Referenzkonto möglich.

Der ausführliche Test findet sich in der März-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und im Internet unter www.test.de.

Montag, 22. Dezember 2008

Internet-Shops: Ein Produkt, zwei Preise

Wer für ein Produkt unnötig viel bezahlt, ärgert sich. Vor allem, wenn es auch noch im gleichen Laden günstiger geht. Bei Online-Shops ist das keine Seltenheit. Denn ein Vergleich hat gezeigt: Einige Läden verkaufen das identische Produkt oft zu unterschiedlichen Preisen. Das berichtet die Zeitschrift COMPUTERBILD in ihrer aktuellen Ausgabe 1/2009 (ab Montag im Handel).

Beispielsweise war im Internet-Shop K&M Elektronik ein und dieselbe Festplatte (Samsung HD 103UJ) entweder für rund 90 oder für 116 Euro zu haben - ein Unterscheid von mehr als 28 Prozent! Den günstigen Preis bekommt der Käufer aber nur, wenn er über den Eintrag in einer Preissuchmaschine zum Shop gelangt. Bestellt er jedoch direkt über die Seite des Online-Shops, zahlt er einen höheren Preis. Und das ist keine Ausnahme. Das haben COMPUTERBILD-Stichproben bei 40 Shops im Internet ergeben. Außer K&M Elektronik verkauften auch Hardwareversand.de, M&M Computer und Jacob Elektronik zu unterschiedlichen Preisen.

COMPUTERBILD hat die Preise von sechs Produkten der vier Technik-Shops mit der Preissuchmaschine www.idealo.de verglichen. Das Ergebnis zeigt: Ein Vergleich über eine Suchmaschine lohnt sich - in 19 von 24 Fällen war der Preis über die Preissuchmaschine günstiger. Auf Nachfrage von COMPUTERBILD erklärten die betroffenen Firmen, dass sie Preissuchmaschinen als Werbefläche sehen und mit den dortigen Angeboten neue Kunden gewinnen wollen. Eine Täuschung der Käufer sei dies nicht, Preisunterschiede indes völlig normal. Allerdings stünden die Shops ohne den Trick weiter hinten in den Suchmaschinen und würden gar nicht erst gefunden.

COMPUTERBILD empfiehlt, vor dem Kauf eines Produktes mehrere Preissuchmaschinen zu verwenden und mit den Preisen direkt in den Online-Shops zu vergleichen.

Die beste Technik zum Jahresende gibt es im Preisvergleich unter www.computerbild.de

COMPUTERBILD-Test: Neue Mini-Computer fürs Wohnzimmer

Es muss nicht immer die große, hässliche Kiste oder das modernste, teure Notebook sein: Wer mit dem Computer nur Standard-Aufgaben erledigen und im Internet surfen möchte, und auch auf PC-Spiele verzichten kann, muss nicht tief in die Tasche greifen. Schicke Computer im Mini-Gehäuse gibt es bereits ab 290 Euro. COMPUTERBILD hat acht Geräte getestet und geprüft, ob sie auch mit größeren Modellen mithalten können (Ausgabe 1/2009, ab Montag im Handel).

Käufer eines Mini-PCs bekommen einen vollwertigen Computer zu einem günstigen Preis. Einzig ein Monitor fehlt (17 oder 19 Zoll-TFTs, ab 100 Euro). Im Vergleich zu den Mini-Notebooks (Netbooks) haben die Mini-PCs meist einen DVD-Brenner eingebaut. Außerdem sind sie so handlich, dass sie nicht nur auf dem Schreibtisch, sondern auch im Regal stehen können. Angeschlossen an die Stereoanlage oder den Fernseher, lässt sich so ein Gerät zum Beispiel zur DVD-Wiedergabe, als MP3-Spieler oder Fotoalbum nutzen.

Im COMPUTERBILD-Test schaffte der HP Pavilion s3531.de (499 Euro) dank seines schnellen Dual-Core-Prozessors (AMD Athlon X2) als einziges Gerät eine "gute" Geschwindigkeitsnote und den Test-Sieg. Außerdem bot er mit 466 Gigabyte die größte Festplatte. Sehr günstig ist der Preis-Leistungs-Sieger MSI Wind PC 2316XP (289 Euro). Er hat zwar einen leistungsschwächeren Prozessor (Intel Atom 230) - fürs Heim-Büro oder zum Surfen im Internet jedoch völlig ausreichend.

Alle Modelle sind mit einem DVD-Brenner ausgestattet, fünf Geräte zusätzlich mit einer WLAN-Karte. Die kleinen Gehäuse bieten zwar nur selten Platz für Erweiterungen, jedoch lassen sich alle Mini-PCs über die USB-Buchsen mit externen Festplatten, USB-TV-Karten oder USB-WLAN-Stiften nachrüsten. Außerdem punkten die meisten Modelle mit geringerer Lautstärke und einem geringeren Energieverbrauch als viele größere Computer.

Vom Test-Sieger gibt es ein Video unter www.computerbild.de/video

Samstag, 6. Dezember 2008

CHIP testet 42-Zoll-TVs

2008 wird in die Geschichte der Consumer Electronics eingehen als das Jahr, in dem erstmals mehr High-Definition-Fernseher verkauft wurden als Geräte mit Standardauflösung. Und der Vorsprung soll schnell wachsen: Der Krise zum Trotz rechnet die Branche mit guten Geschäften zu Weihnachten und im kommenden Jahr. Kaufinteressenten sollten die neue CHIP lesen: Das Technikmagazin hat 14 aktuelle LCD-Fernseher der 42-Zoll-Klasse getestet und riesige Unterschiede festgestellt – in der Qualität, aber auch beim Preis.

Grundsätzlich stellt CHIP-Redakteur Gunnar Troitsch den 14 Testkandidaten ein gutes Zeugnis aus: „In der 42-Zoll-Klasse ist kein einziger Fernseher wirklich schlecht. Schon für 700 Euro bekommen Sie ein gutes Gerät, etwa unseren Preistipp, den Samsung LE40A557P. Mit diesem Fernseher sparen Sie nicht nur in der Anschaffung, sondern auch im Betrieb, weil er sehr wenig Strom verbraucht.“ Nur der JVC LT-42DS9BU erwies sich im Test als noch genügsamer; allerdings schnitt er in der Gesamtwertung schlechter ab und kostet mit rund 1.250 Euro auch deutlich mehr.

Käufer, die vorrangig auf den Preis achten, werden sich kaum für den Philips LED Lux 42PFL9803H entscheiden. Stolze 3.000 Euro kostet der Sieger des CHIP-Tests. Nach Ansicht von CHIP-Redakteur Troitsch ist der Preis gerechtfertigt: „Dieser Fernseher ist jeden Cent wert, denn technologisch liegt er ganz weit vorn. Seine neue LED-Backlight-Technologie sorgt bei hochauflösenden Filmen und Programmen (HDTV) für eine bisher unerreichte Bildqualität. Mit dieser Entwicklung schlägt Philips ein neues Kapitel in der TV-Technik auf.“ Der Vorteil der LED-Technik: Helles wird heller und Dunkles dunkler; ein höherer, sehr dynamischer Kontrast ist die sichtbare Folge.

Laut Gunnar Troitsch kann man mit dem Kauf eines 42-Zöllers derzeit nichts falsch machen: „Wenn Sie ordentliche Qualität für wenig Geld suchen, finden Sie in unserem Testfeld eine große Auswahl. Falls Sie sich aber innovative Technik leisten wollen, sollten Sie sich unbedingt den Testsieger von Philips genauer ansehen – damit wird HDTV tatsächlich zum oft beschworenen Heimkino-Erlebnis!“

Der komplette Test ist in der aktuellen CHIP 01/2009 zu finden, die am 5. Dezember in den Handel kommt.

Quelle: Chip

Mittwoch, 26. November 2008

Sonderangebote aus Werbeprospekten teurer als in Internet-Shops

Fast täglich locken Sonderangebote von Media Markt & Co. die Kundschaft. Aber führen die bunten Prospekte aus den Zeitungen wirklich ins Schnäppchenparadies? Oder sind Internet-Shops viel günstiger? COMPUTERBILD verglich insgesamt 100 Sonderangebote aus Werbeprospekten von Karstadt, Media Markt, MediMax, ProMarkt und Saturn mit Preisen aus Internet-Shops (Ausgabe 25/2008).

Überraschung: Selbst Prospektangebote zu angeblichen "Hammerpreisen" gibt es im Internet meistens günstiger. So verlangte Karstadt für die überprüften Produkte im Schnitt 12,4 Prozent mehr als die günstigsten Internetanbieter. In dem Kaufhaus kostete zum Beispiel der LCD-Fernseher "Sony KDL-32 S 4000 E" als Sonderangebot 117 Euro (21 Prozent) mehr als im günstigsten Online-Shop (Versandgebühren inklusive). Nur eines von 20 überprüften Karstadt-Angeboten lag unter dem Internet-Bestpreis. Auch ProMarkt langte kräftig zu: Das Nokia-Handy 3120 Classic aus dem Prospekt war mit über 25 Prozent teurer als im Internet. Unglaublich: Drei Fachmärkte unterboten mit ihren Aktionspreisen nicht einmal die Preisempfehlung der Hersteller. Nur die Angebote von Media Markt waren im Durchschnitt 8,5 Prozent günstiger und hatten damit den höchsten Schnäppchenfaktor im Test.

Außerdem hat COMPUTERBILD bei den Elektrofachmärkten die Preise und die Angebotsgröße des regulären Sortiments überprüft. Grundlage war ein Warenkorb aus 50 ausgewählten Produkten. Insgesamt wurden in zehn Regionen 80 Läden überprüft - außer den fünf Handelsketten aus dem Prospektpreis-Test zusätzlich Electronic Partner, Euronics und Expert. Fazit: 40 der 50 Produkte waren in Fachmärkten teurer als im günstigsten Internet-Shop. Selbst beim "billigsten" Anbieter ProMarkt waren die Produkte im Schnitt 20 Prozent teurer. Verlierer: Euronics lag im Durchschnitt sogar 37 Prozent über den Internet-Bestpreisen. Nur in Einzelfällen hatten Fachmärkte im Preiskampf die Nase vorn.

Große Unterschiede gab es auch beim Angebotsumfang. Nur Media Markt und Saturn konnten mit großem Sortiment überzeugen. Bei Electronic Partner und Euronics waren dagegen nur wenige Produkte des Test-Warenkorbs vorrätig.

Die Produkte im Internet-Preisvergleich bei www.computerbild.de

Sonntag, 23. November 2008

Ebay-Bietprogramme im COMPUTERBILD-Test

3,2,1 - nicht meins. Wer Weihnachtsschnäppchen bei Ebay sucht, wird zwar schnell fündig, doch manchmal kommt beim Steigern das eigene Gebot zu spät. Oder der Zuschlag wird in der harten Bieterschlacht schlichtweg teurer als geplant. Bietprogramme sollen deshalb automatisch die Chance auf den Zuschlag verbessern und gleichzeitig den Auktions-Preis niedrig halten. COMPUTERBILD hat sechs solcher Programme und zwei Biet-Internetportale getestet (Heft 25/2008, ab Montag im Handel).

Per Biet-Agent kann jeder Ebay-Nutzer Gebote automatisch in letzter Sekunde abgeben lassen. Hauptvorteil: Den Konkurrenten bleibt keine Zeit mehr für ein höheres Gebot. Bietprogramme und spezielle Biet-Internetangebote schützen auch vor eigenen überhöhten Geboten. Dazu gibt der Nutzer einfach in aller Ruhe den Höchstbetrag ein, den er für das Produkt bezahlen möchte - der Rest wird automatisch erledigt. Das alles funktioniert selbst dann, wenn der "Ebayer" nicht am laufenden Computer sitzt. Bei Geboten über Internetportale muss der Computer zu Hause noch nicht einmal eingeschaltet bleiben.

Gebote auf die Sekunde genau abgeben, schafften im COMPUTERBILD-Test nur die Kandidaten auf den ersten beiden Plätzen. Ganz vorne landete das Internetangebot Baytomat, das überhaupt keine Abweichung vom festgelegten Gebotszeitpunkt zeigte. Allerdings kostet jede gewonnene Auktion je nach Endpreis zwischen 70 Cent und einem Euro. Dieselben Chancen auf den Zuschlag bietet auch das zweitplatzierte Gratis-Programm Biet-O-Matic 2.4 - einen DSL-Zugang vorausgesetzt. Wer dagegen ein analoges Telefon-Modem für den Internetzugang nutzt, muss mit diesem Programm Abweichungen in Kauf nehmen: Dann werden Gebote bis zu 12 Sekunden zu früh gesendet.

Alle anderen COMPUTERBILD-Testkandidaten waren noch unzuverlässiger, sie leisteten sich teilweise grobe Abweichungen vom eingestellten Zeitpunkt. Ärgerlich: Das kostenpflichtige SchnapperPro 1.14 (24,95 Euro) verpasste alle Testauktionen, bei denen Gebote eine Sekunde vor Auktionsende abgegeben werden sollten. Mit dem letztplatzierten Gratis-Programm Buyertools Reminder 1.8 war es reine Glückssache, ob ein Gebot an Ebay übermittelt wurde oder nicht - die Software verpasste 19 von 20 Testauktionen. Vor allem für Modem-Nutzer empfiehlt sich ein Internetdienst, weil die zeitlichen Abweichungen vom eingestellten Bietzeitpunkt bei den Programmen am größten waren.

Den Preis-Leistungs-Sieger "Biet-O-Matic" gibt es unter www.computerbild.de/downloads zum Herunterladen.

Donnerstag, 20. November 2008

Kakaogetränkepulver Fast alle enthalten weit mehr als 60 Prozent Zucker

Fast alle Kakaogetränkepulver im Test enthalten weit mehr als 60 Prozent Zucker, eines sogar über 80 Prozent. „Gut“ sind nur 9 der 25 geprüften Pulver. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest nach einem Test von 5 Schokoladenpulvern und 20 kakaohaltigen Getränkepulvern für die Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test. Die besten und zugleich zwei der günstigsten kakaohaltigen Getränkepulver im Test waren Goody Cao von Lidl und ja!Kakao Drink von Rewe. Unter den als hochwertiger geltenden Schokoladenpulvern schnitt Caotina Surfin am besten ab.

Aufgrund des hohen Zuckeranteils von bis zu 81 Prozent sind die Zubereitungsempfehlungen der Hersteller von meist mehreren Teelöffeln Kakaopulver in kalter oder warmer Milch überzogen. Kinder nehmen damit mehr Kalorien auf, als ihnen gut tut. Die Stiftung Warentest empfiehlt zum Beispiel für Zehn- bis Zwölfjährige, nicht mehr als zwei gehäufte Teelöffel in die Milch zu mixen.

Bei der Untersuchung auf Schadstoffe wurden in allen Kakaopulvern gesundheitlich unbedenkliche Mengen von Kadmium gefunden. Den derzeit diskutierten Höchstwert des Schimmelpilzgiftes Ochratoxin A überschritt ein einziges der getesteten Produkte: Der Kakaoklassiker Kaba, der mit „ausreichend“ am schlechtesten von allen kakaohaltigen Getränkepulvern abschnitt. Bei der Löslichkeit der Pulver gab es wenig zu beanstanden – fast alle verteilten sich schnell und klümpchenfrei in Milch oder Wasser. Auch sensorisch waren die meisten Kakaogetränke im Test „gut“. Nur zwei hatten markante Fehler, zum Beispiel roch und schmeckte die Sarotti Feine Trinkschokolade „nach Papier und Karton“.

Mehr zu Kakaogetränkepulvern ist zu lesen in der Dezember-Ausgabe von test sowie im Internet unter www.test.de.

Quelle: Stiftung Warentest

Gesichtscremes für trockene Haut im Test

Eine Creme für 1,78 Euro pro 10 Milliliter ist der Sieger in einem Test von 15 Gesichtscremes, den die Stiftung Warentest für die Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test durchführte. Die „sehr gute“ Nivea Visage Silk Comfort Verwöhnende Tagespflege liegt im unteren Preisfeld der getesteten Cremes, die trockener bis sehr trockener Haut Fett und Feuchtigkeit zurückgeben wollen. Die mit 40 Euro pro 10 Milliliter teuerste Creme im Test, die MBR BioChange Sensitive Skin Sealer Cream, schnitt hingegen am schlechtesten ab. „Gute“ Cremes, die weniger als 1 Euro pro 10 Milliliter kosten, bieten bebe, Florena, Kneipp und Rossmann/Rival de Loop.

Um trockene Haut besonders in der kalten Jahreszeit optimal zu pflegen, sollte der Fettanteil in der Creme hoch genug sein. Die Creme sollte dabei auch schnell einziehen und ein gutes Hautgefühl hinterlassen. Allen 15 Cremes im Test bescheinigten die Testpersonen ein „gutes“ Hautgefühl. In der Feuchtigkeitsanreicherung hingegen zeigten sich deutliche Unterschiede. Nur zwei Cremes im Test lagen hier ganz vorn: Neben dem Nivea-Testsieger versorgte die Roc Dermatologic Enydrial Feuchtigkeitscreme die Haut zwölf Stunden nach dem letzten Auftragen noch „sehr gut“ mit Feuchtigkeit.

Die meisten Cremes zogen trotz reichhaltiger Rezepturen „gut“ ein, nur vier Produkte schnitten dabei „befriedigend“ ab. In der mikrobiologischen Untersuchung waren in keiner der Cremes Keime nachweisbar. Bei zwei Produkten zeigten sich jedoch Schwächen in der Konservierung, vor allem bei der teuren MBR-Creme. Daher war deren mikrobiologische Qualität nur „ausreichend“.

Mehr zur richtigen Pflege für trockene Haut ist zu lesen in der Dezember-Ausgabe von test sowie im Internet unter www.test.de.

Quelle: Stiftung Warentest