Dienstag, 19. Januar 2010
Tagesgeld- und Festzinsangebote im Vergleich
Montag, 11. Mai 2009
Cellulite-Produkte: Alle „mangelhaft“
Bei einem Test von 10 Produkten gegen Cellulite, davon 8 Kosmetika und 2 Geräte, schnitten alle mit „mangelhaft“ ab, weil keines gegen die ungeliebten Hubbelchen und Dellen an den Oberschenkeln wirkte. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der Mai-Ausgabe ihrer Zeitschrift test, für die 300 Frauen vier Wochen lang die 10 Produkte erprobten.
Weder das Christian Dior Plasticity Gel, mit für 24,50 Euro pro 100 Milliliter das teuerste im Test, noch die Produkte von frei, L'Oréal, Garnier oder Nivea bewirkten nach vier Wochen eine sichtbare Verbesserung. Auch die vergleichsweise günstigen Cremes von dm oder Florena (1,98 bzw. 2,98 Euro pro 100 Milliliter) verbesserten die Cellulite nicht. Das gleiche gilt für ein Reizstromgerät bzw. einen Massageroller mit Vibrationsfunktion.
Verheißungen wie „Good-bye Cellulite“, „Eine deutliche Verbesserung von Orangenhaut nach vier Wochen“ oder „sichtbare Ergebnisse nach 8 Tagen“, erfüllten sich nicht; die Prüfer hätten nicht einmal eine Milderung, Reduktion oder Besserung der Orangenhaut feststellen können. „Stecken Sie das Geld, das die getesteten Anti-Cellulite-Produkte kosten, lieber in ein Sport- und Bewegungsprogramm sowie eine fettarme, gesunde Ernährung. So lässt sich Cellulite eher beeinflussen“ raten die Tester. Die geprüften Produkte führten zwar zu einer etwas geschmeidigeren, gepflegteren Haut, doch das lasse sich auch mit jeder guten Körperlotion erreichen.
Der ausführliche Test findet sich in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet unter www.test.de.
Preiswert übernachten
Pünktlich zur Reisesaison hat die Stiftung Warentest günstige Übernachtungsmöglichkeiten unter die Lupe genommen – sechs Budget-Hotel- und zwei Hostel-Ketten, sowie exemplarisch je drei Jugendherbergen und CVJM-Gästehäuser. Erfreuliches Ergebnis der in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test veröffentlichten Untersuchung: Jeder zweite Anbieter erzielte ein „gutes“ Qualitätsurteil. Einzig die Billig-Hotelkette Formule 1 kam nur auf ein „Ausreichend“.
Insgesamt vorne lagen die Hotels von Ibis, von Express by Holiday Inn und Motel One. In den Häusern aller drei Ketten kann man ab 49 Euro übernachten. Fast ebenso gut und mit Preisen ab 31 Euro fürs Einzelzimmer mitunter noch günstiger waren die Meininger Hostels.
Sowohl preislich als auch vom Komfort weniger einheitlich als die Hotel- und Hostelketten war das Angebot der Jugendherbergen und der Gästehäuser des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM). Während die neue Herberge in Köln-Deutz und das Düsseldorfer CVJM-Haus „guten“ Hotelkomfort boten, schnitten die vier anderen getesteten Unterkünfte „befriedigend“ ab.
Die meist am Stadtrand gelegenen Hotels der Kette Formule 1 waren mit Übernachtungen ab 27 Euro zwar besonders billig, boten dafür aber auch nur ungemütliche Zimmer, enge Toiletten und Duschen auf dem Gang, sowie ein karges Frühstücksangebot. Wie bei den meisten preiswerten Übernachtungen wird das Frühstück auch hier extra berechnet.
Die Testergebnisse im Detail finden sich in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test, sowie im Internet unter www.test.de.
Teure Kaffees schmecken nicht besser als preisgünstige
Wer von noblen Namen wie „Der Himmlische“ oder „Gourmet Kaffee“ einen herausragenden Kaffeegenuss erwartet, liegt falsch. Bei einem Test von 31 gemahlenen Röstkaffees unterschieden sich 21 im Aroma nicht signifikant. Darunter waren Kaffeemarken für 2,49 Euro von Aldi oder Lidl ebenso wie Kaffee für 5,20 Euro von Dallmayr oder 4,30 Euro von Darboven (jeweils für 500 Gramm). Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der Mai-Ausgabe ihrer Zeitschrift test.
Die Tester fanden aber auch Kaffees, die nach feuchter Pappe schmeckten oder sogar modrig-muffig, darunter auch je ein Röstkaffee von Tchibo und Eduscho. Vier Kaffees fielen negativ auf, weil sie zu hohe Werte des Schadstoffes Acrylamid aufwiesen.
Wer beim Kaffeetrinken auch an die Kaffeebauern und die Umwelt denkt, sollte Transfair- oder Biokaffee kaufen. Beim Vor-Ort-Test der sozialen und ökologischen Unternehmensverantwortung der 19 Anbieter der Röstkaffees zeigte sich, dass sich viele klassische Anbieter hierfür kaum engagieren. Trotz Werbeaussagen wie: „Aus den besten Anbaugebieten der Welt“ wissen sie häufig nicht einmal, woher ihr Kaffee überhaupt kommt. Bio- oder Transfair-Kaffees von Aldi (Süd), Darboven, Gepa und Lebensbaum überzeugten hingegen sowohl in der Produktqualität als auch beim Engagement für Soziales und Umwelt. Sie sind mit Preisen von 4 bis 5,70 Euro pro 500 Gramm aber auch teurer als konventionelle Kaffees. Der engagierteste Anbieter eines konventionellen Kaffees war Aldi (Nord) mit Markus Gold (2,49 Euro).
Die ausführlichen Ergebnisse findet sich in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet unter www.test.de.
Donnerstag, 26. Februar 2009
Handcremes gegen Altersflecken Alle „mangelhaft“
Handcremes, die versprechen, bestehende Pigment- oder Altersflecken zu mildern, bewirken keine Veränderung. Auch nach drei Monaten erfüllten sich die ausgelobten Versprechungen nach Aufhellung der ungeliebten Male nicht, schreibt die Zeitschrift test in ihrer März-Ausgabe. Alle sieben Cremes im Test bekamen deshalb das Qualitätsurteil „Mangelhaft“.
Zwar beschieden die Tester den Cremes überwiegend „gute“ Pflegeeigenschaften. Doch die Cremes werden wegen des versprochenen Effekts gekauft und der zeigte sich nicht einmal im Ansatz. Dabei sind die Handcremes in der Regel nicht preiswert: Zwar kosten zwei nur rund 3 Euro pro 100 Milliliter, für die meisten Cremes im Test zahlt man aber mehr als 20 Euro für diese Menge und die Creme von Lancôme kostete sogar stolze 60 Euro.
„Die können Sie sich sparen“, schreibt test und rät, statt einer Handcremes gegen Pigmentflecken lieber eine „normale“ Handcreme zu kaufen, die oft auch viel preiswerter ist. Und gegen Pigmentflecken helfe am besten, sie gar nicht erst entstehen zu lassen, indem man von Jugend an für einen effektiven Sonnenschutz sorge.
Der ausführliche Test findet sich in der März-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet unter www.test.de.
Frischkäse Von 25 Produkten sind 20 „gut“, einer sogar „sehr gut“
Weißer Käse, weiße Weste: Keine Keime, keine Schadstoffe, nur wenige sensorische Fehler. So lautet das insgesamt positive Fazit des Frischkäse-Tests. Für die März-Ausgabe der Zeitschrift test prüfte die Stiftung Warentest 25 Frischkäse und Frischkäsezubereitungen der Geschmacksrichtung „natur“: 20 Produkte ergatterten das Testqualitätsurteil „gut“, Almette sogar ein „sehr gut“.
Dieser Doppelrahm-Frischkäse schmeckt feinsäuerlich, sehr deutlich sahnig und hat eine lockere Konsistenz. Allgemein schätzen Liebhaber von Doppelrahmfrischkäse seine Vollmundigkeit. Die verdankt er einem üppigen Maß an Milchfett – etwa 25 Prozent.
Am meisten Anlass zum Mäkeln gaben noch die fettreduzierten Produkte bei der sensorischen Prüfung. Exquisa fitline zum Beispiel ist im Mund mehlig, der Be Light von Aldi (Süd) schmeckt leicht käsig. Typisch fettreduzierte Frischkäse indes schmecken milchsäuerlich, an Magerquark erinnert. Weil bei manchen von ihnen das Milchfett auf bis zu 0,2 Prozent reduziert ist, haben sie vergleichsweise wenig Kalorien: 100 Gramm Frischkäse der Magerstufe enthält nur 66 Kilokalorien, der Doppelrahmstufe 262.
Doch egal, ob Doppelrahm- oder Magerstufe – der wasserreiche Frischkäse verdirbt schnell, sobald die Packung geöffnet wird. Geschlossen hält er sich oft bis zu drei Monate. Bei zu kühlenden Produkten aber darf der Kühlhinweis nicht fehlen. Sonst besteht die Gefahr, dass sie mit ungekühltem Frischkäse verwechselt werden. Ungekühlter Frischkäse wie der Be Light von Aldi (Süd) enthält Konservierungsstoffe und ist zwei Monate lang bei Raumtemperatur haltbar. Im Test ist er aber sensorisch nur „ausreichend“.
Der ausführliche Test findet sich in der März-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet unter www.test.de.
Billige Flüge: Schlechter Service zu niedrigen Preisen
Versteckte Kosten, mangelnder Flugkomfort und mühsames Stornieren. Wer billig fliegen will, der darf keine hohen Ansprüche stellen. Die Stiftung Warentest hat zehn Fluggesellschaften mit Billigangeboten getestet und festgestellt: Günstiges Fliegen ist nach wie vor möglich, einige Anbieter tricksen jedoch immer noch bei der Preisangabe.
Die seit November gültige EU-Verordnung, die strikte Preistransparenz von den Airlines fordert, wird oft missachtet. Zusatzangebote, wie bevorzugtes Einsteigen oder Versicherungen waren weiterhin voreingestellt. So lockt ein günstiger Preis, der nach dem Buchen oft in die Höhe schnellt. Ryanair, Easyjet, Germanwings und Condor erhielten im Prüfpunkt Preistransparenz ein „Mangelhaft“.
Wer seinen Flug nicht antreten kann, hat kaum Möglichkeiten, sein Geld zurückzuerhalten. Durch hohe Gebühren ist Umbuchen meist kaum lohnenswert, Informationen zum Stornieren von Flügen sucht man auf vielen Webseiten vergeblich. Dabei sind die Airlines verpflichtet, Steuern und Gebühren eines nicht angetretenen Fluges zurückzuerstatten.
Dennoch gilt: Wer früh genug bucht und keinen besonderen Wert auf Service legt, der kommt preiswert ans Ziel, dies meist auch pünktlich. Neunzig Prozent der Flüge landeten im geprüften Zeitraum von zwei Monaten planmäßig.
Der ausführliche Test findet sich in der März-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet unter www.test.de.
Samstag, 21. Februar 2009
Tagesgeld Praxistest bestanden
Das Geld auf Online-Tagesgeldkonten ist schnell verfügbar und sicher vor Verlusten. Die Kontoführung ist unkompliziert und das Produkt ist einfach zu verstehen. Ein Praxistest der Stiftung Warentest hat diesen guten Ruf der Tagesgeldkonten bestätigt. Untersucht wurden 19 zinsstarke Tagesgeldkonten, die von der Stiftung Warentest im letzten Jahr aufgrund ihrer guten Konditionen empfohlen wurden. 15 Kreditinstitute erreichten das Qualitätsurteil „gut“.
Häufig sind die besten Zinsen bei Direktbanken zu finden. Diese verfügen über kein eigenes Filialnetz, sind also nur per Internet und Telefon erreichbar. Am besten abgeschnitten hat die comdirect bank. Sie bot zum Stichtag 2,5 Prozent Zinsen, für Neukunden 3,5 Prozent, dazu einwandfreien Kundenservice.
Allerdings brauchen sie bei der Kontoeröffnung Geduld. Während die schnellsten Banken ihren Kunden vollen Zugriff aufs Konto innerhalb von vier Tagen ermöglichten, ließen knapp die Hälfte aller Banken die Tester länger als neun Tage warten. Bei der Denizbank nahm die Kontoeröffnung sogar mehr als drei Wochen in Anspruch.
Betrügern sollte es schwer fallen, an Geld von Tagesgeldkonten zu gelangen. Bei den meisten Banken sind Überweisungen nur auf ein Referenzkonto möglich, das vorher vom Kunden festgelegt wird. Ungewöhnlich ist die Kontoführung bei der Advanzia Bank. Ein- und Auszahlungen werden mit Hilfe eines Formulars per E-Mail in Auftrag gegeben. Betrüger benötigen also nur ein Passwort um Überweisungen tätigen zu können. Zum Glück ist auch hier die Überweisung nur auf ein Referenzkonto möglich.
Donnerstag, 20. November 2008
Kakaogetränkepulver Fast alle enthalten weit mehr als 60 Prozent Zucker
Fast alle Kakaogetränkepulver im Test enthalten weit mehr als 60 Prozent Zucker, eines sogar über 80 Prozent. „Gut“ sind nur 9 der 25 geprüften Pulver. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest nach einem Test von 5 Schokoladenpulvern und 20 kakaohaltigen Getränkepulvern für die Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test. Die besten und zugleich zwei der günstigsten kakaohaltigen Getränkepulver im Test waren Goody Cao von Lidl und ja!Kakao Drink von Rewe. Unter den als hochwertiger geltenden Schokoladenpulvern schnitt Caotina Surfin am besten ab.
Aufgrund des hohen Zuckeranteils von bis zu 81 Prozent sind die Zubereitungsempfehlungen der Hersteller von meist mehreren Teelöffeln Kakaopulver in kalter oder warmer Milch überzogen. Kinder nehmen damit mehr Kalorien auf, als ihnen gut tut. Die Stiftung Warentest empfiehlt zum Beispiel für Zehn- bis Zwölfjährige, nicht mehr als zwei gehäufte Teelöffel in die Milch zu mixen.
Bei der Untersuchung auf Schadstoffe wurden in allen Kakaopulvern gesundheitlich unbedenkliche Mengen von Kadmium gefunden. Den derzeit diskutierten Höchstwert des Schimmelpilzgiftes Ochratoxin A überschritt ein einziges der getesteten Produkte: Der Kakaoklassiker Kaba, der mit „ausreichend“ am schlechtesten von allen kakaohaltigen Getränkepulvern abschnitt. Bei der Löslichkeit der Pulver gab es wenig zu beanstanden – fast alle verteilten sich schnell und klümpchenfrei in Milch oder Wasser. Auch sensorisch waren die meisten Kakaogetränke im Test „gut“. Nur zwei hatten markante Fehler, zum Beispiel roch und schmeckte die Sarotti Feine Trinkschokolade „nach Papier und Karton“.
Mehr zu Kakaogetränkepulvern ist zu lesen in der Dezember-Ausgabe von test sowie im Internet unter www.test.de.
Quelle: Stiftung Warentest
Gesichtscremes für trockene Haut im Test
Eine Creme für 1,78 Euro pro 10 Milliliter ist der Sieger in einem Test von 15 Gesichtscremes, den die Stiftung Warentest für die Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test durchführte. Die „sehr gute“ Nivea Visage Silk Comfort Verwöhnende Tagespflege liegt im unteren Preisfeld der getesteten Cremes, die trockener bis sehr trockener Haut Fett und Feuchtigkeit zurückgeben wollen. Die mit 40 Euro pro 10 Milliliter teuerste Creme im Test, die MBR BioChange Sensitive Skin Sealer Cream, schnitt hingegen am schlechtesten ab. „Gute“ Cremes, die weniger als 1 Euro pro 10 Milliliter kosten, bieten bebe, Florena, Kneipp und Rossmann/Rival de Loop.
Um trockene Haut besonders in der kalten Jahreszeit optimal zu pflegen, sollte der Fettanteil in der Creme hoch genug sein. Die Creme sollte dabei auch schnell einziehen und ein gutes Hautgefühl hinterlassen. Allen 15 Cremes im Test bescheinigten die Testpersonen ein „gutes“ Hautgefühl. In der Feuchtigkeitsanreicherung hingegen zeigten sich deutliche Unterschiede. Nur zwei Cremes im Test lagen hier ganz vorn: Neben dem Nivea-Testsieger versorgte die Roc Dermatologic Enydrial Feuchtigkeitscreme die Haut zwölf Stunden nach dem letzten Auftragen noch „sehr gut“ mit Feuchtigkeit.
Die meisten Cremes zogen trotz reichhaltiger Rezepturen „gut“ ein, nur vier Produkte schnitten dabei „befriedigend“ ab. In der mikrobiologischen Untersuchung waren in keiner der Cremes Keime nachweisbar. Bei zwei Produkten zeigten sich jedoch Schwächen in der Konservierung, vor allem bei der teuren MBR-Creme. Daher war deren mikrobiologische Qualität nur „ausreichend“.
Mehr zur richtigen Pflege für trockene Haut ist zu lesen in der Dezember-Ausgabe von test sowie im Internet unter www.test.de.
Quelle: Stiftung Warentest
Fahrradtrainer: Schadstoffe in den Griffen können Krebs erzeugend sein
Hier kann Hautkontakt gefährlich werden: In den Griffen von 12 von 15 Fahrradtrainern fand die Stiftung Warentest gefährliche polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, kurz: PAK. In 5 Geräten waren die Mengen dieser Schadstoffe, die über die Haut in den Körper gelangen können, deutlich zu hoch. Sie können Krebs erzeugend, Frucht schädigend und Erbgut verändernd wirken. Ergebnis: Testurteil „Mangelhaft“.
Wer zu Weihnachten einen Fahrradtrainer verschenken will oder seine guten Vorsätze, mehr Sport zu treiben, in die Tat umsetzen möchte, findet in dem Test auch „gute“ und „befriedigende“ Geräte, mit denen man bestens trainieren kann. Der Testsieger Daum Premium 8 kostet 1.450 Euro, der preisgünstigste „Gute“, der Buffalo Montreux, ist für 300 Euro zu haben, ist aber wie der Testsieger auch nicht ganz schadstofffrei. Bei beiden liegt die Schadstoffmenge allerdings im noch zulässigen Bereich.
Insgesamt schnitten die meisten Geräte in den Disziplinen wie Training, Handhabung, Sicherheit und Technik „gut“ bis „befriedigend“ ab. Unterschiede gab es vor allem in der Ausstattung der 15 Geräte (12 mit Leistungsanzeige in Watt, ein Liegeergometer, 3 Fahrradtrainer ohne Leistungsanzeige). Die Hersteller versuchen, Sportmuffel zu motivieren: mit Trainingsprogrammen, die beispielsweise (auch über einen Monitor) reale Radstrecken simulieren oder mit Wettrennen für weit entfernte Trainingspartner.
Mehr zum Test in der Dezember-Ausgabe von test und unter test.de.
Quelle: Stiftung Warentest
Digitalkameras im Test
Alle Modelle des aktuellen Tests, egal ob billig mit 150 Euro oder teuer mit 795 Euro, erreichten sie weder im Sehtest noch in der Bildqualität eine „gute“ Note. Stattdessen reichen die Testurteile von „Befriedigend“ bis „Ausreichend“. Bereits in den Tests der Vorjahre war ein Abwärtstrend erkennbar: Immer weniger Kameras überzeugten mit „guten“ Bildern.
Dafür haben die Kameras der aktuellen Generation noch mehr Pixel und noch höhere Zoomfaktoren, und manche bieten hochauflösende Videos mit passenden HDMI-Anschlüssen oder Auslöser, die nur bei lächelnden Gesichtern aktiv werden (Smile Detection). Doch all diese Extras sind der Bildqualität selten zuträglich. Höhere Pixelzahlen verstärken zum Beispiel Unregelmäßigkeiten im Bild, das sogenannte „Bildrauschen“. Je mehr Pixel auf den Fotochips untergebracht werden, desto weniger Licht bekommt das einzelne Pixel ab. Bei ungünstigen Lichtverhältnissen, zum Beispiel in der Dämmerung, ist das Bildrauschen in den Fotos dann unter Umständen deutlich sichtbar. In den Kameras eingebaute Mittel, die das Rauschen wegrechnen oder die Bilder digital nachschärfen, gehen zulasten der Bildqualität.
Mit neuen Kamerakonstruktionen, anderen Bildchips und besseren Objektiven wollen Hersteller in Zukunft Abhilfe schaffen. Bis dahin empfiehlt die Stiftung Warentest, auf der Suche nach einer Digitalkamera mit „guten“ Bildern in vergangenen Tests nachzusehen und „gut“ bewertete ältere Kameramodelle im Internethandel für oft deutlich unter 200 Euro zu erstehen.
Mehr zu den aktuell getesteten Digitalkameras sowie zu älteren Kameramodellen ist zu lesen in der Dezember-Ausgabe von test und im Internet unter www.test.de.
Quelle: Stiftung WarentestNetbooks: Schwache Akkus verderben den mobilen Spaß
Klein, leicht und auch noch günstig: Netbooks gelten als ideale (Zweit-)Geräte für unterwegs. Doch die Hälfte der getesteten Produkte eignet sich nur eingeschränkt als mobiler Begleiter: Für ihre schwachen Akkus erhielten MSI, Acer und One von der Stiftung Warentest nur ein „Ausreichend“. Bei intensiver Nutzung halten die Akkus nicht mal zwei Stunden. Die Stiftung Warentest hat für die Dezember-Ausgabe ihrer Zeitschrift test insgesamt sechs Netbooks und elf klassische Notebooks getestet.
Die beste Akkulaufzeit der Netbooks hat Asus mit seinem Eee PC 1000H. Er hält selbst bei intensiver Nutzung mehr als vier Stunden durch. Da die Rechenleistung und Ausstattung systembedingt gering ist, reichte es dennoch nur für ein „befriedigendes“ Gesamturteil. Bei den Kleinstrechnern funktioniert die Bildbearbeitung nur schleppend, der Videoschnitt und 3D-Spiele oft gar nicht. Für Internet, Bildbetrachtung und Büroanwendungen sind sie dagegen geeignet – zumindest, wenn man sich als Nutzer an kleine Tastatur und kleinen Bildschirm gewöhnen kann.
Ebenfalls im aktuellen Test waren elf klassische Notebooks mit 15,4 Zoll Bildschirmdiagonale für rund 800 Euro. Auch hier sind schwache Akkus das größte Manko. Einige halten bei intensiver Nutzung nur eine gute Stunde, sieben Mal vergaben die Tester für die Akkuleistung ein „Ausreichend.“ Am besten schnitt das getestete Samsung-Notebook ab. Es ist neben Multimediaanwendungen sogar für 3D-Spiele „gut“ geeignet.
Der ausführliche Test findet sich in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet unter www.test.de.
Stiftung Warentest: 15 Espressomaschinen im Test
Alle drei Nespressokapselgeräte waren „gut“. Den besten Espresso machte De'Longhi Latissima EN 680 M für 400 Euro. Je mehr Espresso, Cappuccino oder Latte macchiato getrunken wird, um so eher lohnt sich ein Vollautomat. Von den vier „guten“ Maschinen bereiteten Siemens surpresso S75 TK 69009 für 890 Euro und das baugleiche Bosch-Modell (790 Euro) den besten Espresso zu. Auch Cappuccino oder Latte macchiato gelingen mit diesen Maschinen problemlos.
Auch wenn die Qualität des Espressos fast immer überzeugen konnte, fanden die Tester auch solchen, der eher schwach und wenig intensiv schmeckte oder nur eine dürftige Crema bot. Zwei Maschinen, die Krups Espresseria und das Modell von Spidem, versagten im Dauertest und wurden ein Fall für den Kundendienst. Drei Modelle gaben nach dem Entkalken nickelhaltiges Wasser ab, in einem Fall weit über dem EU-Richtwert. Das kann für Nickelallergiker problematisch werden. Auch Bleiwerte nahe an der Obergrenze der Trinkwasserverordnung fanden die Tester in zwei Espressomaschinen. Auch dies ist nicht akut gefährlich, Säuglingen oder Kleinkindern sollte man daraus aber keinen Tee oder ähnliches bereiten.
Der ausführliche Test findet sich in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet unter www.test.de.
Quelle: Stiftung Warentest
Stiftung Warentest: LCD-Fernseher im Test
Fünf Geräte überzeugten mit einem „guten“ Qualitätsurteil, alle anderen erreichten ein „Befriedigend“.
Bei der Bildqualität schaffen neun Geräte ein „Gut“. Wer ein optimales Bild sucht, muss noch genauer hinsehen. Denn die Bildqualität kann sehr unterschiedlich sein, je nachdem, ob man sich die Bilder etwa über einen der internen TV-Empfänger, über einen DVD-, oder in hochaufgelöster Qualität über einen Blu-ray-Spieler auf den Schirm holt. Ein Fernseher im Test ist hier besonders vielseitig. Er erzielte in sechs von acht Sehtests für verschiedene Signalquellen ein „gutes“ oder noch besseres Ergebnis. Bei der Tonqualität – traditionell eine Schwäche flacher Fernseher – kommen sieben im Test nicht über ein „Ausreichend“ hinaus. Doch immerhin fünf Geräte schaffen ein „Gut“.
Insgesamt schneidet der Sony KDL37V4550E für 1.120 Euro am besten ab. Das Gerät mit 94 Zentimeter Bildschirmdiagonale hat einen DVB-T- und einen DVB-C-Turner für digitales Antennen- und Kabelfernsehen und bietet „gute“ Qualität bei externen Pal- und HD-Bildern. Die besten 80 Zentimeter-Geräte sind der Philips 32PFL7403D für 910 Euro mit „gutem“ Bild bei DVB-T und Pal- und HD-Signalen und der Sony KDL-32W4000 für 1.080 Euro mit DVB-T und DVB-C-Turner.
Der ausführliche Test findet sich in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet unter www.test.de.
Quelle: Stiftung Warentest
Dienstag, 18. November 2008
Zahnversicherung: Nur 3 von 140 Tarifen „Sehr gut“
Dennoch lohnt sich eine private Zusatzversicherung, denn sie übernimmt einen Teil der Kosten, die noch beim Patienten verbleiben, nachdem die gesetzliche Kasse gezahlt hat. Am wichtigsten sind dabei die Zuschüsse zum Zahnersatz wie Kronen, Brücken oder Implantate, denn hier zahlen die Krankenkassen nur noch einen Festzuschuss.
Finanztest hat 80 Tarife, die allen gesetzlich Krankenversicherten zugänglich sind, und 60 Angebote, die nur den Versicherten bestimmter Kassen angeboten werden, getestet. Dabei stellte sich heraus, dass derjenige, der bessere Leistungen in einem Zahntarif wünscht, auch mehr bezahlen muss. Für die leistungsstärksten Tarife muss man beim Eintritt mit 43 Jahren als Frau 24 Euro und als Mann rund 20 Euro pro Monat bezahlen. Die Angebote der gesetzlichen Krankenkassen sind von der Leistung her nicht automatisch erste Wahl. Viele Kassenangebote vermitteln ihren Versicherten Policen, deren Zahnersatzleistungen nur „befriedigende“ oder „ausreichend“ sind.
Die Tarife mit dem Urteil „Sehr gut“ sind die central.prodent der Central Krankenversicherung, ZG der Barmenia Krankenversicherung und die Tarifkombination flexiZETop+ZB der Schweizer Gesellschaft CSS.
Der ausführliche Test findet sich in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und im Internet unter www.test.de.
Samstag, 25. Oktober 2008
Donnerstag, 23. Oktober 2008
Stiftung Warentest: Internetprovider Nur einer „gut“, die Hälfte „ausreichend“
In einem Test von zehn überregional tätigen Internetprovidern, die für Privathaushalte schnelle Breitbandzugänge anbieten, bekam nur einer die Note „Gut“: T-Home. Das Internetangebot der Festnetzsparte der Deutschen Telekom ist teurer als die anderen, bietet aber umfangreiche Zusatzleistungen, reibungslose Anmeldung und Einrichtung sowie eine „sehr gute“ technische Unterstützung am Telefon. 14 Tage betrug bei T-Home die durchschnittliche Zeit zwischen Bestellung und Freischaltung; bei Versatel dagegen 65, bei Arcor 52 und bei Strato immer noch 44.
Die Hälfte der untersuchten Anbieter musste sich mit der Note „Ausreichend“ zufriedengeben. Gründe dafür waren unter anderem Schwächen bei der Anmeldung und Einrichtung bzw. in den Vertragsmodalitäten sowie bei der Beratung. So war der E-Mail-Support bei der Hälfte der getesteten Anbieter „mangelhaft“, berichtet die November-Ausgabe der Zeitschrift test.
Ärgerlich ist es, wenn sich der User auf eine besonders schnelle Datenrate freut und sie dann nicht bekommt. Im Test erreichte nur etwa ein Drittel der Anschlüsse die anvisierten Datenraten um 16.000 Kilobit pro Sekunde (kbit/s). Beispiel 1&1. Hier wurde zwei Testhaushalten in Aussicht gestellt, das mit den 16.000 kbit/s werde bei ihnen schon klappen. Einer erreichte dann weniger als die Hälfte, der andere nicht einmal ein Viertel. Alice warb mit Datenraten von „bis zu 16.000 kbit/s“, tatsächlich schaffte ein Anschluss im Test 16.000, einer gut 6.000, ein dritter sogar nur etwa 1.300 kbit/s.
Stiftung Warentest: Smoothies Bestenfalls zweite Wahl
Smoothies können den Tagesbedarf an Obst und Gemüse nicht decken, denn anders als mancher Anbieter verspricht, fehlen ihnen Ballaststoffe, Vitamine und andere wichtige Inhaltsstoffe. Für Smoothies werden die Früchte und Gemüse teils mehrfach erhitzt, dabei bleiben u. a. hitzeempfindliche Vitamine auf der Strecke. In 7 von 27 Smoothies war beispielsweise Vitamin C kaum oder gar nicht nachweisbar. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der November-Ausgabe der Zeitschrift test.
Bei 12 Smoothies stellten die Tester irreführende Angaben fest: Auf den Flaschen und Packungen sind Früchte hervorgehoben, die aber nicht den überwiegenden Anteil am Produkt ausmachen. Zum Beispiel enthielt ein Kokos-Ananas-Banane-Smoothie nur 1 Prozent Kokosmilch, dafür aber 57 Prozent Apfel, was man nur beim genauen Studieren des Zutatenverzeichnisses erkennen kann.
Elf Smoothies enttäuschten in Punkto Geschmack, weil die hervorgehobenen Früchte weder zu riechen noch zu schmecken waren. Apfel und Banane standen hingegen oft im Vordergrund. So schmeckte ein rote Traube-Granatapfel-Smoothie nicht nach den ausgelobten Früchten, sondern lediglich nach Apfelmus.
Auch im Hinblick auf Aromastoffe gab es Kritik: Früchte und Gemüse sollten genug Aroma mitbringen, so dass Zusätze nicht erforderlich sind. Doch bei zwei Smoothies wurde nachgeholfen – einmal mit einem naturidentischen Aromastoff und einmal mit einem, der in Obst gar nicht vorkommt.
Der ausführliche Test findet sich in der November-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet unter www.test.de.
Test Jahrbuch 2009: kompakter Einkaufshelfer
Das test Jahrbuch 2009 zeigt Ergebnisse und Tabellen der Tests der letzten zwölf Monate auf einen Blick und in handlicher Form: Das DIN-A5-Büchlein passt in jede (Einkaufs-)Tasche. Darin finden Verbraucher Qualitätsbewertungen und Tipps zu Produkten und Dienstleistungen, übersichtlich gegliedert nach Rubriken. Das erleichtert Kaufentscheidungen bei Anschaffungen für die Kleinen, zum Beispiel bei Autokindersitzen, Babymenüs oder Kinderlaufrädern. Aber auch bei Einkäufen für die Großen ist das Jahrbuch ein hilfreicher Leitfaden, zum Beispiel bei Navigationsgeräten, Flachbildfernsehern oder Handys. Groß und Klein zusammen profitieren unter anderem von Tests zu Fischstäbchen, Schokolade oder Fahrradhelmen. Bewertungen von Camcordern, MP3-Spielern oder Notebooks geben Technikliebhabern Rat, aber auch Spracheninteressierte kommen zum Zug bei Tests von Spanisch-Kursen und Englisch-Sprachreisen. In Zeiten steigender Energiepreise helfen kosten- und umweltbewussten Verbrauchern Untersuchungen zu Energiesparlampen, Warmwasser-Solaranlagen und Stromtarifrechnern. Im Serviceteil sind auf 14 Seiten wichtige Adressen aufgelistet, von Beratungsstellen über Schlichter und den Giftnotruf bis hin zu Verbraucherzentralen.
Das 272-seitige test Jahrbuch 2009 ist erhältlich ab Samstag, den 25. Oktober 2008, für 9,80 Euro als Paperback-Ausgabe im Zeitschriftenhandel oder gebunden für 12,80 Euro im Buchhandel. Beide Ausgaben sind außerdem zu beziehen über www.test.de/shop.