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Samstag, 6. Dezember 2008

CHIP testet 42-Zoll-TVs

2008 wird in die Geschichte der Consumer Electronics eingehen als das Jahr, in dem erstmals mehr High-Definition-Fernseher verkauft wurden als Geräte mit Standardauflösung. Und der Vorsprung soll schnell wachsen: Der Krise zum Trotz rechnet die Branche mit guten Geschäften zu Weihnachten und im kommenden Jahr. Kaufinteressenten sollten die neue CHIP lesen: Das Technikmagazin hat 14 aktuelle LCD-Fernseher der 42-Zoll-Klasse getestet und riesige Unterschiede festgestellt – in der Qualität, aber auch beim Preis.

Grundsätzlich stellt CHIP-Redakteur Gunnar Troitsch den 14 Testkandidaten ein gutes Zeugnis aus: „In der 42-Zoll-Klasse ist kein einziger Fernseher wirklich schlecht. Schon für 700 Euro bekommen Sie ein gutes Gerät, etwa unseren Preistipp, den Samsung LE40A557P. Mit diesem Fernseher sparen Sie nicht nur in der Anschaffung, sondern auch im Betrieb, weil er sehr wenig Strom verbraucht.“ Nur der JVC LT-42DS9BU erwies sich im Test als noch genügsamer; allerdings schnitt er in der Gesamtwertung schlechter ab und kostet mit rund 1.250 Euro auch deutlich mehr.

Käufer, die vorrangig auf den Preis achten, werden sich kaum für den Philips LED Lux 42PFL9803H entscheiden. Stolze 3.000 Euro kostet der Sieger des CHIP-Tests. Nach Ansicht von CHIP-Redakteur Troitsch ist der Preis gerechtfertigt: „Dieser Fernseher ist jeden Cent wert, denn technologisch liegt er ganz weit vorn. Seine neue LED-Backlight-Technologie sorgt bei hochauflösenden Filmen und Programmen (HDTV) für eine bisher unerreichte Bildqualität. Mit dieser Entwicklung schlägt Philips ein neues Kapitel in der TV-Technik auf.“ Der Vorteil der LED-Technik: Helles wird heller und Dunkles dunkler; ein höherer, sehr dynamischer Kontrast ist die sichtbare Folge.

Laut Gunnar Troitsch kann man mit dem Kauf eines 42-Zöllers derzeit nichts falsch machen: „Wenn Sie ordentliche Qualität für wenig Geld suchen, finden Sie in unserem Testfeld eine große Auswahl. Falls Sie sich aber innovative Technik leisten wollen, sollten Sie sich unbedingt den Testsieger von Philips genauer ansehen – damit wird HDTV tatsächlich zum oft beschworenen Heimkino-Erlebnis!“

Der komplette Test ist in der aktuellen CHIP 01/2009 zu finden, die am 5. Dezember in den Handel kommt.

Quelle: Chip

Donnerstag, 20. November 2008

Stiftung Warentest: LCD-Fernseher im Test

Ein „guter“ LCD-Fernseher muss keine 2.200 Euro kosten. Der preiswerteste „Gute“ ist schon für 910 Euro zu haben und sogar einen Tick besser als der teuerste. Die Stiftung Warentest hat 20 aktuelle LCD-Fernseher mit Bildschirmdiagonalen von 80 und 94 Zentimetern geprüft und die Ergebnisse in ihrer Zeitschrift test veröffentlich.

Fünf Geräte überzeugten mit einem „guten“ Qualitätsurteil, alle anderen erreichten ein „Befriedigend“.

Bei der Bildqualität schaffen neun Geräte ein „Gut“. Wer ein optimales Bild sucht, muss noch genauer hinsehen. Denn die Bildqualität kann sehr unterschiedlich sein, je nachdem, ob man sich die Bilder etwa über einen der internen TV-Empfänger, über einen DVD-, oder in hochaufgelöster Qualität über einen Blu-ray-Spieler auf den Schirm holt. Ein Fernseher im Test ist hier besonders vielseitig. Er erzielte in sechs von acht Sehtests für verschiedene Signalquellen ein „gutes“ oder noch besseres Ergebnis. Bei der Tonqualität – traditionell eine Schwäche flacher Fernseher – kommen sieben im Test nicht über ein „Ausreichend“ hinaus. Doch immerhin fünf Geräte schaffen ein „Gut“.

Insgesamt schneidet der Sony KDL37V4550E für 1.120 Euro am besten ab. Das Gerät mit 94 Zentimeter Bildschirmdiagonale hat einen DVB-T- und einen DVB-C-Turner für digitales Antennen- und Kabelfernsehen und bietet „gute“ Qualität bei externen Pal- und HD-Bildern. Die besten 80 Zentimeter-Geräte sind der Philips 32PFL7403D für 910 Euro mit „gutem“ Bild bei DVB-T und Pal- und HD-Signalen und der Sony KDL-32W4000 für 1.080 Euro mit DVB-T und DVB-C-Turner.

Der ausführliche Test findet sich in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet unter www.test.de.

Quelle: Stiftung Warentest