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Montag, 11. Mai 2009

Cellulite-Produkte: Alle „mangelhaft“

Bei einem Test von 10 Produkten gegen Cellulite, davon 8 Kosmetika und 2 Geräte, schnitten alle mit „mangelhaft“ ab, weil keines gegen die ungeliebten Hubbelchen und Dellen an den Oberschenkeln wirkte. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der Mai-Ausgabe ihrer Zeitschrift test, für die 300 Frauen vier Wochen lang die 10 Produkte erprobten.

Weder das Christian Dior Plasticity Gel, mit für 24,50 Euro pro 100 Milliliter das teuerste im Test, noch die Produkte von frei, L'Oréal, Garnier oder Nivea bewirkten nach vier Wochen eine sichtbare Verbesserung. Auch die vergleichsweise günstigen Cremes von dm oder Florena (1,98 bzw. 2,98 Euro pro 100 Milliliter) verbesserten die Cellulite nicht. Das gleiche gilt für ein Reizstromgerät bzw. einen Massageroller mit Vibrationsfunktion.

Verheißungen wie „Good-bye Cellulite“, „Eine deutliche Verbesserung von Orangenhaut nach vier Wochen“ oder „sichtbare Ergebnisse nach 8 Tagen“, erfüllten sich nicht; die Prüfer hätten nicht einmal eine Milderung, Reduktion oder Besserung der Orangenhaut feststellen können. „Stecken Sie das Geld, das die getesteten Anti-Cellulite-Produkte kosten, lieber in ein Sport- und Bewegungsprogramm sowie eine fettarme, gesunde Ernährung. So lässt sich Cellulite eher beeinflussen“ raten die Tester. Die geprüften Produkte führten zwar zu einer etwas geschmeidigeren, gepflegteren Haut, doch das lasse sich auch mit jeder guten Körperlotion erreichen.

Der ausführliche Test findet sich in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet unter www.test.de.

Donnerstag, 20. November 2008

Gesichtscremes für trockene Haut im Test

Eine Creme für 1,78 Euro pro 10 Milliliter ist der Sieger in einem Test von 15 Gesichtscremes, den die Stiftung Warentest für die Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test durchführte. Die „sehr gute“ Nivea Visage Silk Comfort Verwöhnende Tagespflege liegt im unteren Preisfeld der getesteten Cremes, die trockener bis sehr trockener Haut Fett und Feuchtigkeit zurückgeben wollen. Die mit 40 Euro pro 10 Milliliter teuerste Creme im Test, die MBR BioChange Sensitive Skin Sealer Cream, schnitt hingegen am schlechtesten ab. „Gute“ Cremes, die weniger als 1 Euro pro 10 Milliliter kosten, bieten bebe, Florena, Kneipp und Rossmann/Rival de Loop.

Um trockene Haut besonders in der kalten Jahreszeit optimal zu pflegen, sollte der Fettanteil in der Creme hoch genug sein. Die Creme sollte dabei auch schnell einziehen und ein gutes Hautgefühl hinterlassen. Allen 15 Cremes im Test bescheinigten die Testpersonen ein „gutes“ Hautgefühl. In der Feuchtigkeitsanreicherung hingegen zeigten sich deutliche Unterschiede. Nur zwei Cremes im Test lagen hier ganz vorn: Neben dem Nivea-Testsieger versorgte die Roc Dermatologic Enydrial Feuchtigkeitscreme die Haut zwölf Stunden nach dem letzten Auftragen noch „sehr gut“ mit Feuchtigkeit.

Die meisten Cremes zogen trotz reichhaltiger Rezepturen „gut“ ein, nur vier Produkte schnitten dabei „befriedigend“ ab. In der mikrobiologischen Untersuchung waren in keiner der Cremes Keime nachweisbar. Bei zwei Produkten zeigten sich jedoch Schwächen in der Konservierung, vor allem bei der teuren MBR-Creme. Daher war deren mikrobiologische Qualität nur „ausreichend“.

Mehr zur richtigen Pflege für trockene Haut ist zu lesen in der Dezember-Ausgabe von test sowie im Internet unter www.test.de.

Quelle: Stiftung Warentest